Schüler-SprachreisenDie Sprachreise steht nicht in Konkurrenz zur Schule. Durch eine
Sprachreise erwirbt
der Schüler einen neuen Zugang zur Fremdsprache. Er
erlebt wirkliche Kommunikation vor Ort, er ist in die Kultur des
Zielsprachenlandes eingebettet. Schüler-Sprach- reisen sind durchaus behütete Reisen, auch wenn der Jugendliche im Zielsprachenland seine Freiräume braucht, um angstfrei lernen zu können. Neben den Fremdsprachenlehrer und Freizeitpädagogen tritt dabei die Gastfamilie als stützende Instanz auf.
Bei einem Homestay-Aufenthalt als besondere Form der Sprachreise steht
das
Zusammenleben mit einer einheimischen Familie im Vordergrund.Die
meisten
vierwöchigen "Homestays" werden während der hiesigen
Schulferien vorwiegend
in den USA und in Kanada angeboten. Manchmal
werden Unterrichte angeboten,
die allerdings mehr dem Kennenlernen
landestypischer, kultureller und sprachlicher
Eigenheiten dienen.
Ein "High School Year" wird in den USA, in Kanada und Australien
angeboten. Es ist die intensivste Form der Kontaktaufnahme mit dem
Gastland. Die Gastschüler tauchen für
ein ganzes Jahr in das
Schulsystem des Gastlandes ein. Hinzu kommt der intensivste Kontakt zur Gastfamilie, in der man als ganz selbstverständliches
Familienmitglied lebt. Da sich solch längere Auslandsaufenthalte in
vielen Bereichen von mehrwöchigen Sprachreisen unterscheiden, unterliegen sie nicht der Überprüfung durch den FDSV.
Die Mehrheit der Schüler wählen die Unterbringung bei einer Gastfamilie
bzw.
"Privatunterkunft". Schule, Gastfamilie und Reiseleiter übernehmen
die Aufsichtspflicht
für die Jugendlichen und tragen Sorge, dass sie
gut versorgt sind. Die ausgewählten
Gastfamilien spiegeln natürlich
auch die unterschiedlichen Lebensweisen des jeweiligen
Landes wieder,
und die Jugendlichen können diese während des Aufenthaltes selbst
miterleben.
Als Alternative zur Gastfamilie bieten einige Veranstalter die
Unterbringung in Internaten
bzw. Heimen oder Camps an. Die Kurse sind
in aller Regel international zusammengesetzt. Diese Unterbringung
eignet sich besonders für jüngere Schüler, die sich bei ihrer ersten
Begegnung mit einem fremden Land in einer Gastfamilie noch nicht
selbstständig genug
fühlen.
Ein wesentlicher Teil von Schüler-Sprachferien ist ein
Freizeitprogramm, das die Teilnehmer nach dem Unterricht nicht sich
selbst überlässt. Ein attraktives Sport,- Ausflugs- und
Freizeitprogramm eröffnet zusätzliche Möglichkeiten zum Kennenlernen
des Landes.
Erwachsenen-Sprachreisen
Im Erwachsenenbereich gibt es eine Fülle von Angeboten, die vom
touristischen Aufenthalt
mit sprachlichem Beiprogramm bis zum
hochintensiven Einzeltraining reichen. Folgende Kurstypen für Erwachsene lassen sich unterscheiden:
Etwa 3 Vormittagskurse, um Land, Leute und Landessprache zu erlernen.
20 Lektionen pro Woche bei einer Mindestdauer von 2 Wochen. Ziel ist
neben dem
Erlernen der Landessprache die lebendige Teilnahme am Alltag des Gastlandes.
Ca. 30 Lektionen pro Woche, oft mit Einzelunterricht oder
fachspezifischem Unterricht. Die Hauptmotivation für diese Kurse liegt
im Erlernen der Sprache aus beruflichen oder speziellen persönlichen
Gründen.
Ideale Alternative für Sprachreisende, die nur wenig Zeit zur Verfügung
haben. In kurzer
Zeit kann der Teilnehmer optimaler Erfolg erzielen.
Voraussetzung für das Recht auf Bildungsurlaub ist in der Regel ein
mindestens sechs
Monate altes Vollzeit-Beschäftigungsverhältnis in
einem Unternehmen. Pro Kalenderjahr
besteht Anspruch auf eine Woche
Bildungsurlaub.
Traditionell wurden auch für Erwachsene Gastfamilien bzw.
Privatunterkunft angeboten.
Sie ist auch weiterhin die am weitesten
verbreitete Unterkunft. Zunehmend werden aber
auch Hotels, Apartments
und Studios als Unterkunft angeboten. Wir freuen uns darauf, Ihnen ein individuelles Angebot erstellen zu können!
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